Wir
sind zwei Frauen, die sich aus eigener Betroffenheit heraus mit dem Thema
sexuelle Gewalt beschäftigen. Die Verarbeitung unserer Geschichte
hat uns erkennen lassen, wie wichtig es ist, gerade diesen Bereich immer
wieder in die öffentliche Diskussion zu bringen. das eröffnet
die Möglichkeit, Menschen sensibler zu machen und so vielleicht das
Leid eines Kindes abzukürzen und die Täter in ihre Schranken
zu verweisen.
Dabei gehen wir nicht aggressiv oder anklagend an das Thema heran, sondern
versuchen, das Leid sichtbar und hörbar zu machen, indem wir die Mittel
der Kunst nutzen. Unser Weg ist es, über Lyrik, Malerei, Musik den
Verletzungen einen Namen zu geben und das Unrecht zu benennen.
Wie Eintragungen aus unserem Gästebuch zeigen, lassen sich gerade
darüber viele Menschen ansprechen.
Wir möchten Mut machen und aufzeigen, dass es Möglichkeiten
gibt, solche Gewalterfahrungen zu überwinden. Jedes Kind entwickelt
eigene Strategien, den Missbrauch zu überleben. Auf diese Stärken
konnten wir aufbauen und wieder positiv ins Leben zurückfinden. Das
möchten wir ähnlich betroffenen Frauen weitergeben, ihnen zeigen,
ihr seid nicht allein und ihnen damit eine Hilfe sein.
Dieser Aufgabe haben wir uns bundesweit seit 1996 in vielen Veranstaltungen
gewidmet und sehr viel positive Resonanz erfahren. Deshalb möchten
wir unsere Veranstaltungen auch im Internet präsentieren.