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Ellen Rachut und Beate Assmann

Sensible Veranstaltungen zum Thema »Sexueller Missbrauch«



Wir sind zwei Frauen, die sich aus eigener Betroffenheit heraus mit dem Thema sexuelle Gewalt beschäftigen. Die Verarbeitung unserer Geschichte hat uns erkennen lassen, wie wichtig es ist, gerade diesen Bereich immer wieder in die öffentliche Diskussion zu bringen. das eröffnet die Möglichkeit, Menschen sensibler zu machen und so vielleicht das Leid eines Kindes abzukürzen und die Täter in ihre Schranken zu verweisen. Dabei gehen wir nicht aggressiv oder anklagend an das Thema heran, sondern versuchen, das Leid sichtbar und hörbar zu machen, indem wir die Mittel der Kunst nutzen. Unser Weg ist es, über Lyrik, Malerei, Musik den Verletzungen einen Namen zu geben und das Unrecht zu benennen. Wie Eintragungen aus unserem Gästebuch zeigen, lassen sich gerade darüber viele Menschen ansprechen.
Wir möchten Mut machen und aufzeigen, dass es Möglichkeiten gibt, solche Gewalterfahrungen zu überwinden. Jedes Kind entwickelt eigene Strategien, den Missbrauch zu überleben. Auf diese Stärken konnten wir aufbauen und wieder positiv ins Leben zurückfinden. Das möchten wir ähnlich betroffenen Frauen weitergeben, ihnen zeigen, ihr seid nicht allein und ihnen damit eine Hilfe sein.
Dieser Aufgabe haben wir uns bundesweit seit 1996 in vielen Veranstaltungen gewidmet und sehr viel positive Resonanz erfahren. Deshalb möchten wir unsere Veranstaltungen auch im Internet präsentieren.



 

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