Sensible Veranstaltungen zum Thema Sexuelle Gewalt
 
 
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Verstehen lernen, helfen lernen


Eine Mut-machende Lesung aus dem gleichnamigen Buch von
Ellen und Siegfried Rachut
mit Unterbrechungen zur Diskussion
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Version A:
                   Inhaltliche Schwerpunkte
                    - 
Mögliche Folgen sexueller Gewalt wie z. B. Ängste, Scham und Schuld,                                        zwischenmenschliche Beziehungen, Kontrollverlust.
                   -  Therapiebegleitung wie z. B. emotionale Hilfen, Schuldkomplex,
                      positive Langzeitwirkungen.

Version B: (Die Kenntnis der 1. Lesung ist zum Verständnis nicht erforderlich)
                    Inhaltliche Schwerpunkte
                  
  Einige ausgewählte Punkte wie z. B.
                    -  Trauma, Depression, Selbstwahrnehmung, Depression
                    -  Beobachtungsgabe verfeinern, Geduld und Verständnis, Ablenkung und Freude

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Grundlage ist das folgende Buch:


Ellen und Siegfried Rachut
"Folgen sexueller Gewalt - Verstehen lernen - Helfen lernen"

119 Seiten, 9,95 €
Ulrike Helmer Verlag, ISBN 3-89741-141-5


Stimmen zu diesem Buch:

Ich glaube, dass sich sowohl Nicht-Betroffene, die verstehen wollen, angesprochen fühlen werden, als auch Betroffene, die sich noch im Stadium der Isolation bzw. des "Ich spinne" befinden.                                                                                                                       (Dr. Karin Cieslik)


Gefallen hat mir sehr gut, dass es kurz und auf das Wesentliche beschränkt ist. Dies ermöglicht ein leichtes Verständnis. Das Manuskript gab mir Denkanstöße und zeigte mir Wege im Umgang mit sexuellem Missbrauch.

(eine Studentin, Mitarbeiterin beim Kinder- und Jugendtelefon)

REZENSION AUS "BUCHPROFILE FÜR DIE KATHOLISCHE BÜCHEREIARBEIT" 
Jg. 49/2004, Heft 3

Susanne Elsner
Mögliche Wege, über sexuellen Missbrauch zu reden, dadurch zu verstehen und auch zu helfen.
Die Autorin, die selbst nach Jahren der Verdrängung das Trauma des Missbrauchs zu verarbeiten
hatte, beschreibt hier sehr offen Möglichkeiten für direkt Betroffene wie auch für ihre Partner und/oder Freunde, das immer noch tabuisierte Problem sexueller Missbrauch anzugehen. Patentlösungen gibt es dabei nicht. Unverzichtbare Schritte aber sind, sich zunächst den Folgen des Traumas für die eigene Persönlichkeit zu stellen - mit all seinen möglichen Facetten (von der Suchtgefährdung bis hin zu Beziehungsproblemen). Bereits bei dieser Selbstwahrnehmung darf das Gespräch mit anderen (Betroffenen und auch Nicht-Betroffenen) und das daraus resultierende Verständnis füreinander und für sich selbst - Grundstock für jegliche weitere Hilfe - nicht fehlen. Einen ganz individuellen Weg einer möglichen Therapiebegleitung schildert der Ehemann der Autorin im zweiten Teil des Büchleins aus seiner Erfahrung. Ein wichtiges und Mut machendes Buch - sehr empfehlenswert!

Rezension einer Betroffenen

Ich bin sehr erstaunt gewesen, wie klar, präzise und verständlich dieses Buch aufgebaut ist. Ich bin mir sicher, dass dieses Hilfe, die sie den Menschen in Form dieses Buches anbieten, eine große Unterstützung sein kann. Ob als Betroffene, die erst anfangen, sich mit ihrer Problematik auseinander zu setzen oder als Freunde, die diesem Thema hilflos gegen über stehen oder Pädagogen, Betreuer, Helfer, Nachbarn...... für alle gibt es wertvolle Hinweise, Informationen, Aufklärung, die durch dieses Thema sensibel und sicher führen und begleiten.
Dieses Buch ist nicht "aufreißerisch", nicht spektakulär. Es ist vielmehr, ja wie eigentlich?...... Wie soll ich es benennen? Ich setze mich schon viele Jahre mit mir und diesem, meinem Thema auseinander. Ich habe das Gefühl, dieses Buch zeigt auch ein Stück meines Weges auf: Angst und Panik, Scham, Schuld, natürlich Depression, Selbstwertgefühl (welches fast nicht vorhanden ist/war), Vertrauen (?), körperliche Folgen... Und dann verstehen lernen.
Warum? Mich verstehen lernen und andere verstehen lernen. Warum reagieren andere so und nicht anders auf mich?
Und schließlich, wie kann ich meinen Weg weiter gehen und mich begleiten lassen, Hilfe annehmen ohne mich dabei schlecht zu fühlen, weil ich andere vielleicht zu sehr mit meinem Schmerz belaste. Das und vieles andere zeigt dieses Buch auf. Für mich ist es ein "Wegbegleiter", in dem ich selbst nachschauen kann und das ich gleichzeitig anderen empfehlen kann. Es ist auch ein Stück "ICH". Weil ich genau vieles von dem Beschriebenen selbst gelebt und erlebt habe. Weil ich auch noch heute nachschauen kann, wenn mich wieder einmal Unsicherheiten überfallen.
Alles in allem, für mich ein gelungenes Buch. DANKE an Sie beide.
Bleibt nur zu hoffen, dass dieses Buch auch möglichst viele Menschen in die Hände bekommen und damit arbeiten können.