Vortrag
Ellen und Siegfried Rachut Sexuelle Gewalt: Warum schweigen die Opfer?
Ein Vortrag, dargestellt aus der Sicht eines Opfers
und des begleitenden Helfers
Das
Wort ist
ein Stein.
Der
Stein lebt.
Er drückt.
Erdrückt
das Wort. Das
Wort lebt.
Der Stein ist ein Wort.
(Beate Assmann)
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Außenstehende
fragen sich oft:Warum haben sie nichts
gesagt? Warum haben sie sich keine Hilfe geholt? Es
gab doch mit Sicherheit eine Mutter oder eine Großmutter,
einen verständnisvolle Lehrer, eine liebevolle
Nachbarin oder eine Freundin.
Betroffene denken:
Ich habe nichts gesagt, nur still gehalten, mitgemacht, niemanden um Hilfe gebeten. Also ist
das schlimme Geschehen allein meine Schuld. Ich schäme
mich zu Tode, und will auf keinen Fall, dass meine Familie, Freunde oder Kollegen davon erfahren.
Täter und Täterinnen schaffen es mit subtilen Mitteln und krimineller
Energie, dass sich diese Vorurteile festsetzen. Der interaktiv
gestaltete Vortrag soll Hintergründe aufdecken, Verständnis
schaffen - also dazu beitragen, Vorurteile und Schuldgefühle
abzubauen.
Ellen Rachut als Betroffene und ihr Mann Siegfried Rachut werden
diese Probleme aus kompetenter Sicht beleuchten. Schon seit vielen
Jahren engagieren sie sich in verschiedenen Veranstaltungen zum Thema
sexuelle Gewalt.
Inhaltliche Schwerpunkte:
Warum können sich
Betroffene sexueller Gewalt keine Hilfe holen?
Zwei Beispiele (aus der Sicht
eines Außenstehenden und der einer Betroffenen) Was trägt die Gesellschaft
dazu bei?
(z. B. Rolle der Medien, der Kirche,
der Erziehung)
Was tragen Täter und
Täterinnen dazu bei?
(z. B. Taktik und Sichtweise der
Täter)
Wie gehen Opfer damit um?
Honorar250 € (+ Fahrtkosten und evtl. Übernachtung)
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